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4.2 Vorteile der JMX Architektur
Durch die Implementierung der JMX Spezifikation, ergeben sich verschiedene Vorteile.
- Java-Anwendungen werden ohne großen Aufwand leicht managebar
- Plattformunabhängigkeit
- dynamisch erweiterbare Management Architektur: jeder JMX Agent Dienst ist ein selbst-
ständiges Modul, die nach Anforderung in einem Management Agent eingefügt werden kann.
- Integration existierender Management Lösungen: JMX Agenten sind über HTML Browser
managebar oder über verschiedene andere Management Protokolle wie zum Beispiel SNMP
oder WBEM
Objects for Remote Ping, Traceroute und Lookup Operations RFC definiert. In dieser
RFC(2925) werden, wie aus dem Namen hervorgeht, folgende Operationen definiert :
- Remote Ping - stellt fest ob es einen Weg zwischen dem remote host und local host gibt
- Traceroute - findet eine Route zwischen zwei Stationen, falls es sie gibt
- Lookup Operationen - dienen zur Namens- und Adressauflösung eines remote hosts
3.4 Ausblick
Die erste Version des SNMP Protokolls enthielt noch einige große Sicherheitslücken. So
wurden zum Beispiel Passwörter und die gesammte Information im Klartext übertragen. Eine
zweiseitige Authentisierung war ebenfalls nicht möglich. Die Übertragung größerer
Managementdatenmengen wurde auch nicht gewährleistet. Die Abstützung auf das
verbindungslose UDP birgt die Gefahr von Datenverlusten.
SNMPv2 enthält dagegen sowohl effektive Verschlüsselung als auch Authentisierung. Auch
eine bessere Festlegung der Zugriffsrechte ist möglich. Die Version 2 unterstützt auch
hierarchische Managementstrukturen. Sie führt die Zwischenmanager und die Manager-to-
Manager Kommunikation ein. Das Hauptproblem bei SNMPv2 ist aber, daß es mit SNMPv1
nicht interoperabel ist.
Wegen erheblicher Differenzen innerhalb der SNMPv2 Working Group kam es bislang nicht zu
einem endgültigen Vorschlag und so arbeitet seit 1997 die SNMPv3 Arbeitsgruppe daran, eine
Konvergenz bisheriger Vorschläge zu erzielen. SNMPv3 unterstützt alle bisherigen SNMP
Versionen und soll ein flexibles Rahmenwerk werden, bei dem innerhalb einer Management-
architektur die bisherigen und auch die neuen Internet-Managementversionen koexistieren
können.
Es ist nicht abschließend klar, ob DISMAN eine Implemetierung von SNMPv3 voraussetzt und
ob es sich wegen den hohen Implementierungskosten durchsetzen kann.
4 Java Management Extensions - JMX
4.1 Einleitung
Die Java Management Extensions definieren eine Management Architektur, APIs und Manage-
ment Dienste, alle unter einer umbrella Spezifikation. Die Spezifikation wurde von Sun
Microsystems zusammen mit der Industrie entwickelt.
JMX(JMX_1) integriert die früheren Entwicklungen im Bereich der Java Management API
(JMAPI) und von JDMK (Java Dynamic Management Kit) in ein Java basiertes Management
Framework. Im Gegensatz zu JDMK(JDMK_99) liegt der Fokus von JMX nicht nur auf dem
Agenten, sondern es soll auch die Manager Seite betrachtet werden.
JMX bietet Entwicklern von Anwendungen, die auf Java Technologie basieren, die Möglichkeit
Java Plattform Code managebar zu machen, Agenten und Manager in Java zu entwickeln, mit
dem möglichen Ziel, sie in bestehende Management Systeme zu implementieren.
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